Die vier Variationen des Glücks
Ich darf mich glücklich schätzen, mit vier Wörtern das Glück unterscheiden zu können. Von rein zufälligem Glück bis zu jenem, das man durch eine ausgefallene Tätigkeit geradezu magisch anzieht — der Altamirage.
Blankes Glück
Rein zufälliges Glück, das völlig außerhalb deiner Kontrolle liegt. Du hast sechs Richtige im Lotto — und keinen dreistelligen Millionenbetrag in Lottoscheine „investiert".
Glück durch Bewegung
Das Glück, das durch ständiges In-Bewegung-Sein mit höherer Wahrscheinlichkeit eintritt, weil dein Raum der Möglichkeiten größer wird.
Glück durch fachlichen Spürsinn
Das Glück, das Louis Pasteur umschrieb: „Der Zufall begünstigt den vorbereiteten Geist." Anders als bei Variante 2 kommt hier deine persönliche Rolle, dein Fachwissen, zum Tragen.
Glück durch ausgefallene Tätigkeit — Altamirage
Das Glück, das geschmiedet wird, indem du auf spezielle — ja, vielleicht exzentrische — Weise vorgehst. Dieses Glück ziehst du magisch an. Es kann dich als quixotischen Menschen genauso treffen, wie wenn du als Werkzeug nur einen Hammer hast und in jedem deiner Probleme einen Nagel siehst.
Apropos „quixotisch”: Don Quijote selbst — dessen heroisch wie sinnlos erscheinende Tätigkeit dieses schöne Adjektiv schuf — wurde dieses Glück nicht zuteil. Was zeigt: Verlassen kann man sich auf sein Glück nicht.
→ Warum dieses Blog Altamirage heißt.